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Ihr Bewerbungsfoto

„Mangelhaft“ oder „Ungenügend“! Die Mehrzahl der ca. 1.200 Bewerbungsfotos, die wir jedes Jahr – und das seit ca. 20 Jahren – zu sehen bekommen, hätte aus unserer Sicht kein anderes Urteil verdient. Die Gründe?

Viele Bewerbungs-Fotografen beherrschen weder den Umgang mit ihrer Kamera, noch mit ihrem Studio-Equipment. Was diese abliefern, ist Pfusch und würde nicht zum Ablegen der Gesellenprüfung reichen. Dieses hat übrigens häufig auch damit zu tun, dass in Foto-Studios Personen auf den Auslöser drücken, die noch gar keine Gesellenprüfung abgelegt haben. Mit Bewerbungsfotos lässt sich kein Geld verdienen, daher machen häufig die Azubis die Bilder. Zitat eines Wiesbadener Fotografen: „Wer als Fotograf etwas draufhat, arbeitet nicht im Fotostudio, um für 50 EUR zwischen Tür und Angel Bewerbungsfotos zu machen“.

Ein anderer Grund: Die Umgebungsbedingungen. Keine Parkmöglichkeiten in Studionähe, keine Vorbereitung seitens des Fotografen (wer ist mein Kunde, was strebt er beruflich an?), keine Umkleidemöglichkeiten, kein Ambiente, Zeitnot, Hektik, Unaufmerksamkeit – in Summe: denkbar schlechteste Voraussetzungen für eine denkbar wichtige Angelegenheit.

Um einen weiteren Grund zu nennen: Die „chemistry“ zwischen Fotograf und Porträtiertem passt nicht. Der Fotograf mag mit Stilleben, Landschaften, Produktkatalogen und Geschäftsberichten brillieren, wenn er nicht gut mit Menschen „kann“ – und schon gar nicht mit Menschen am oberen Rand der Einkommensskala – dann wird das Ergebnis unbefriedigend sein, auch wenn alle sonstigen Voraussetzungen gestimmt haben sollten.

Bei unseren Kunden geht es um „Top-Jobs“, also um Positionen, die – auf drei oder fünf Jahre hochgerechnet – für ein Unternehmen eine Millioneninvestition sind. Hinzu kommt, dass die Adressaten der Bewerbungsunterlagen sich auch immer sofort die Frage stellen: Ist dieser Herr bzw. diese Dame geeignet, unser Unternehmen nach außen hin zu repräsentieren? Macht dieser Bewerber eine „gute Figur“? So gesehen kann man den Fotografen, die landauf landab Bewerbungsfotos „produzieren“, noch nicht mal einen Vorwurf machen. Kunden, die sich auf einen Job ab 200.000 EUR Jahreseinkommen bewerben wollen, dürften sie nur selten zu Gesicht bekommen; statistisch gesehen liegt der Anteil dieser Menschen bei ca. 0,2 %. Daher kann man es den Fotostudios auch nicht verübeln, wenn sie Honorare, Zeitaufwand und Kompetenz nicht an dieser verschwindend geringen Zahl an Kunden orientieren. Daher bitten wir so gut wie jeden Kunden zum Fototermin: Entweder in einem nahegelegenen Fotostudio oder aber in unseren Büroräumen, in denen wir ein eigenes Fotostudio eingerichtet haben. Beide Studios sind speziell ausgerichtet auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Und in beiden Studios arbeiten Fotografen, die auf Portraitfotografie spezialisiert sind und unsere Bedürfnisse und Ansprüche bestens kennen.

Zugegeben: Der Aufwand, den wir für Ihr Foto betreiben, ist sehr groß, aber er lohnt sich! Denn erst durch ein Foto wird Ihre Bewerbung unverwechselbar und einzigartig. Ein gutes Foto vermittelt Ihrem Gegenüber Eindrücke, die Sie in Ihren sonstigen schriftlichen Unterlagen nicht einmal ansatzweise verbalisieren könnten: Ausstrahlung, Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit, Erfahrung, Gelassenheit, Authentizität, Energie, Dynamik, Optimismus, Freude usw. usw. – was immer auch die Eigenschaften sind, die Ihre Persönlichkeit ausmachen. Sie müssen nicht einmal fotogen sein, um persönlich Ausstrahlung zu entwickeln und Wirkung zu entfalten – dafür sorgen die professionellen Fotografen (und Maskenbildner) wir!

Daniel Baldus ist unser "Chef-Fotograf" und damit zuständig für Ihr Bewerbungsfoto bzw. Business Portrait. Er hat Drucker gelernt, danach jahrelang selbst vor der Kamera als Model gearbeitet und weiß daher, worauf es ankommt, um aus einem guten Motiv ein perfektes zu machen. Seit vielen Jahren arbeitet er mittlerweile hinter der Kamera und setzt Top-Führungskräfte ins rechte Bild. Ein „Shooting“ mit ihm garantiert aber nicht nur perfekte Bilder, sondern ist auch immer eine unterhaltsame Angelegenheit, denn er ist mit viel Freude bei der Sache. Humor ist für ihn wichtig, denn eine gelöste Stimmung sorgt für bessere Bilder. Garantiert!

Daniel Baldus im Interview

Welchen Anteil am Erfolg eines Bewerbungsprozesses hat Ihrer Meinung nach das Foto?

„Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Dieser Spruch ist zwar ziemlich abgedroschen, dennoch stimmt er. Das Foto ist das, was jedem, der den Lebenslauf in die Hand nimmt, als erstes in den Blick fällt. Somit entscheidet es ganz wesentlich darüber, welchen Eindruck ein Bewerber hinterlässt. Ein solches Foto vermittelt dem Betrachter Eindrücke, die man in den schriftlichen Unterlagen – Anschreiben und Lebenslauf – nicht einmal ansatzweise verbalisieren könnte: Ausstrahlung, Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit, Erfahrung, Gelassenheit, Authentizität, Energie, Dynamik, Optimismus, Freude usw. – was immer auch die Eigenschaften sind, die die eigene Persönlichkeit ausmachen. Der Aufwand, den man in ein solches Foto steckt, lohnt sich also auf jeden Fall!“

  • Daniel Baldus, Fotograf

Was unterscheidet ein Business-Portrait von einem herkömmlichen Bewerbungsfoto?

„Das Ziel! Denn bei meinen Kunden geht es immer um Top-Führungspositionen. Um Positionen also, die stark umkämpft sind und die für ein Unternehmen mit einer Investition im Millionenbereich verbunden sind. Schon allein deswegen wird man von den Personen, die sich um solche Positionen bewerben, mehr erwarten als ein normales Bewerbungsfoto bietet. Anders gesagt: Ein Business-Portrait reflektiert die Persönlichkeit eines Kunden und schafft so eine ideale Möglichkeit zur Einschätzung, allein durch die Betrachtung. Der Fotograf versucht seinen Eindruck des zu Fotografierenden einzufangen und weiterzugeben, immer mit dem Ziel, ein puristisch-elegantes Gesamtbild zu schaffen.“

Worin besteht für einen Portrait-Fotografen die besondere Herausforderung?

„Ganz einfach darin, nicht nur das fotografische Handwerk zu beherrschen, sondern auch die Fähigkeit zu besitzen, mit den Menschen vor der Kamera gut umgehen zu können.
Gegenstände überzeugend ins Bild zu setzen, ist zwar auch nicht einfach; aber dem Gegenstand ist es egal, wie man mit ihm umgeht.
Bei Menschen, die fotografiert werden sollen, ist das wesentlich anders: Schafft man es in der Kürze der Zeit, die für das Foto-Shooting eingeplant ist, nicht, eine Beziehung zu demjenigen aufzubauen, der fotografiert werden soll, kann das Foto möglicherweise technisch perfekt sein; wirkungsvoll – aufgrund seiner Ausstrahlung – wird es hingegen nicht sein.“

Muss man fotogen sein um die beste Wirkung zu erzielen?

„Grundsätzlich ist jeder fotogen! Denn fotogen zu sein, bedeutet eben nicht, irgendeinem Zeitgeist-Ideal zu entsprechen, das zumal permanent einem Wandel unterworfen ist. Vielmehr besteht Fotogenität darin, positiv und selbstbewusst aufzutreten und auf diese Weise den Zuschauer zu begeistern. Und diese Gabe besitzt im Grunde jeder Mensch!“

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