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Englischsprachige Unterlagen

„A different language is a different vision of life"

Selbstverständlich werden die Unterlagen unserer Kunden auch ins Englische übersetzt. Dabei bedienen wir uns allerdings keines der gängigen Übersetzungsbüros. Der Grund: Es geht nicht nur darum, aus Deutsch Englisch zu machen. Die Anforderungen sind wesentlich komplexer. Zum einen muss der Übersetzer den deutschen Text verstehen und zwar sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Erst dann wird er in der Lage sein, diesen Text nicht nur ins Englische zu übersetzen, sondern in die englische Sprache zu „transformieren“- getreu dem bekannten Ausspruch: „A different language is a different vision of life.“

Mit der Erstellung englischsprachiger Unterlagen betrauen wir ausschließlich Muttersprachler/-innen: John Dalbey, Rowan Sewell und Theresa Gehrs. Diese Mitarbeiter/-innen übersetzen seit vielen Jahren für uns bzw. unsere Kunden Anschreiben, Lebensläufe und ggf. auch Arbeitszeugnisse.

Einige grundsätzliche Hinweise im Hinblick auf englischsprachige Unterlagen haben wir Ihnen im Folgenden zusammengestellt.

Das Anschreiben: Persönlich statt sachlich neutral

Ein sprachlich ausgefeiltes Bewerbungsschreiben auf Englisch zeigt dem Unternehmen nicht nur, dass man sich Mühe beim Erstellen des Textes gegeben hat, sondern auch, dass man Englisch so spricht, wie man es von einer Top-Führungskraft in der Regel erwartet: „Verhandlungssicher”. Man sollte sich daher auch an dieser Stelle keine Blößen geben!

Wie ein deutsches Bewerbungsschreiben soll auch der Cover Letter das Unternehmen von den Fähigkeiten und der Eignung des Bewerbers für die ausgeschriebene Position überzeugen. Auch der Aufbau ist ähnlich: In der Einleitung wird der Grund für die Kontaktaufnahme angegeben. Dann folgt der Hauptteil, in dem die für den Job relevanten Kompetenzen und Erfahrungen knapp und präzise dargestellt werden. Im Schlussteil macht man deutlich, dass man sehr an einem Gespräch interessiert ist. Hier besteht also noch einmal die Chance, Eigeninitiative und Motivation zu zeigen.

Im Hinblick auf den Sprachstil gilt: Während Bewerber hierzulande besonders sachliche, unpersönliche Formulierungen bemühen und gerne den Nominalstil verwenden, ist es im anglofonen Sprachraum üblich, aktiver zu formulieren.

Work experience und die Bedeutung der Accomplishments

Der wichtigste Teil des Lebenslaufes ist die „work experience“. Sie beginnt stets mit der letzten Beschäftigung – also retrograd! Diese umgekehrt chronologische Reihenfolge setzt sich auch in Deutschland zunehmend durch.

Einen hohen Stellenwert haben dabei in einem amerikanischen Lebenslauf die Resultate der bisherigen Berufstätigkeit, die „Accomplishments“. Diese beschreiben mit Aktionsverben und Zahlen möglichst konkret, was man erreicht, d.h. verkauft, organisiert, verbessert hat. Zu nennen sind vor allem Beispiele, die im Hinblick auf das Anforderungsprofil der angestrebten Stelle interessant sind. Das Unternehmen, bei dem man sich bewirbt, ist an den konkreten Ergebnissen der bisherigen Tätigkeiten interessiert. Es kommt darauf an, zu zeigen, wie erfolgreich man in den bisherigen Stellen war. Welche Probleme des Unternehmens hat man gelöst? Hat man Umsätze erhöht? Vorgegebene Ziele erreicht oder übertroffen?

Abschlüsse sind nicht selten erklärungsbedürftig

Es ist sinnvoll, die deutschen Examina zu beschreiben, damit ausländische Arbeitgeber sie besser einschätzen können.

Es gibt beispielsweise in den USA keine dem deutschen Haupt- und Realschulabschluss äquivalenten Abschlüsse. Dem Abitur entspricht das High School Diploma. Die Abschlüsse der Colleges kann man in Abkürzungen angeben, z.B. B.A., B.Sc., M.B.A.

Hobbys und Interessen

Wir empfehlen durchaus, auch Freizeitaktivitäten zu erwähnen, da sie zum „Aufwärmen“ bei Vorstellungsgesprächen dienen können. Die Hobbys sollten unten auf dem Lebenslauf erscheinen, als letzte Rubrik. In einer Zeile kann man zwei bis drei aufzählen, die dem Arbeitgeber eventuell interessant erscheinen werden. Man sollte sich dabei kurz fassen, damit der Lebenslauf gut zu lesen ist bzw. den Lesegewohnheiten der Adressaten entspricht.

Auf jeden Fall lohnt es sich, auch Weiterbildungsaktivitäten oder Mitgliedschaften in beruflich relevanten oder übergreifend wichtigen Verbänden zu nennen, besonders wenn diese für den Job eine Rolle spielen. So beweist man Interesse am eigenen Berufszweig und der eigenen Karriere.

Ehrenamtliche Tätigkeiten / Auszeichnungen / Publikationen

Auch ehrenamtliche Tätigkeiten in gemeinnützigen Organisationen finden Beachtung, jedoch sollte – wie auch im deutschen Lebenslauf – auf die Angabe von Aktivitäten in politischen Parteien verzichtet werden. Und selbstverständlich gehören auch Ehrungen und Preise sowie Publikationen in einen amerikanischen Lebenslauf – entsprechende Relevanz im Hinblick auf die angestrebte Position vorausgesetzt.

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