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FIlm und Foto

Constantin Müller: Leiter film

Das „Besondere“ der Person im Film umzusetzen: Diese Aufgabe übernimmt Constantin Müller und sein Team aus Kameraleuten, Beleuchtern, Regisseuren, Tontechnikern, Videoeditoren etc. An mehr als 200 Produktionen (u. a. für ARD / SWR / ZDF) war Constantin Müller in den letzten Jahren beteiligt. Die von ihm produzierten Filme waren auf mehr als 60 Festivals weltweit (Asien, USA, Europa) zu sehen und sind mehr als 30 mal (u. a. mit „Prädikat besonders wertvoll") ausgezeichnet worden; 2020 wurde er mit dem „Deutschen Agenturpreis", 2021 mit dem „German Brand Award“ ausgezeichnet.

Herr Müller, wie setzt man das Besondere um?

Filme müssen in wenigen Sekunden direktes Interesse der Zielgruppe wecken. Und dafür ist nicht die Länge entscheidend, sondern Inhalt und Qualität. Das Ziel muss es immer sein, dafür zu sorgen, dass der Film lange beim Zuschauer im Kopf bleibt und die dargestellte Person sehr sympathisch, authentisch und inhaltlich überzeugend rüberkommt.

Was unterscheidet einen sehr guten Film von einem guten Film?

Wir geben uns nicht damit zufrieden, dass unser Kunde den Film mag. Wir wollen die Begeisterung der Zuschauer.
Und: Ein Film mit einem fokussierten Kommunikationsziel hat auch eine klare Handlung zur Folge. Im Falle des Managerportraitfilms muss das Ziel sein, ins Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Dieses wird aber nur gelingen, wenn der Film von höchster Qualität ist; alles andere wäre peinlich und kontraproduktiv.
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„Damit ein solcher Portraitfilm den gewünschten Effekt erzielt und überzeugt, ist Qualität unverzichtbar.“

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Daniel Baldus ist unser "Chef-Fotograf" und damit zuständig für Ihr Bewerbungsfoto bzw. Business Portrait. Er hat Drucker gelernt, danach jahrelang selbst vor der Kamera als Model gearbeitet und weiß daher, worauf es ankommt, um aus einem guten Motiv ein perfektes zu machen. Seit vielen Jahren arbeitet er mittlerweile hinter der Kamera und setzt Top-Führungskräfte ins rechte Bild. Ein „Shooting" mit ihm garantiert aber nicht nur perfekte Bilder, sondern ist auch immer eine unterhaltsame Angelegenheit, denn er ist mit viel Freude bei der Sache. Humor ist für ihn wichtig, denn eine gelöste Stimmung sorgt für bessere Bilder. Garantiert!

Daniel Baldus im Interview


Welchen Anteil am Erfolg eines Bewerbungsprozesses hat Ihrer Meinung nach das Foto?
„Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Dieser Spruch ist zwar ziemlich abgedroschen, dennoch stimmt er. Das Foto ist das, was jedem, der den Lebenslauf in die Hand nimmt, als erstes in den Blick fällt. Somit entscheidet es ganz wesentlich darüber, welchen Eindruck ein Bewerber hinterlässt. Ein solches Foto vermittelt dem Betrachter Eindrücke, die man in den schriftlichen Unterlagen – Anschreiben und Lebenslauf – nicht einmal ansatzweise verbalisieren könnte: Ausstrahlung, Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit, Erfahrung, Gelassenheit, Authentizität, Energie, Dynamik, Optimismus, Freude usw. – was immer auch die Eigenschaften sind, die die eigene Persönlichkeit ausmachen. Der Aufwand, den man in ein solches Foto steckt, lohnt sich also auf jeden Fall!"

Was unterscheidet ein Business-Portrait von einem herkömmlichen Bewerbungsfoto?
„Das Ziel! Denn bei meinen Kunden geht es immer um Top-Führungspositionen. Um Positionen also, die stark umkämpft sind und die für ein Unternehmen mit einer Investition im Millionenbereich verbunden sind. Schon allein deswegen wird man von den Personen, die sich um solche Positionen bewerben, mehr erwarten als ein normales Bewerbungsfoto bietet. Anders gesagt: Ein Business-Portrait reflektiert die Persönlichkeit eines Kunden und schafft so eine ideale Möglichkeit zur Einschätzung, allein durch die Betrachtung. Der Fotograf versucht seinen Eindruck des zu Fotografierenden einzufangen und weiterzugeben, immer mit dem Ziel, ein puristisch-elegantes Gesamtbild zu schaffen."
Daniel Baldus


Worin besteht für einen Portrait-Fotografen die besondere Herausforderung?
„Ganz einfach darin, nicht nur das fotografische Handwerk zu beherrschen, sondern auch die Fähigkeit zu besitzen, mit den Menschen vor der Kamera gut umgehen zu können.  Gegenstände überzeugend ins Bild zu setzen, ist zwar auch nicht einfach; aber dem Gegenstand ist es egal, wie man mit ihm umgeht.  Bei Menschen, die fotografiert werden sollen, ist das wesentlich anders: Schafft man es in der Kürze der Zeit, die für das Foto-Shooting eingeplant ist, nicht, eine Beziehung zu demjenigen aufzubauen, der fotografiert werden soll, kann das Foto möglicherweise technisch perfekt sein; wirkungsvoll – aufgrund seiner Ausstrahlung – wird es hingegen nicht sein."

Muss man fotogen sein um die beste Wirkung zu erzielen?
„Grundsätzlich ist jeder fotogen! Denn fotogen zu sein, bedeutet eben nicht, irgendeinem Zeitgeist-Ideal zu entsprechen, das zumal permanent einem Wandel unterworfen ist. Vielmehr besteht Fotogenität darin, positiv und selbstbewusst aufzutreten und auf diese Weise den Zuschauer zu begeistern. Und diese Gabe besitzt im Grunde jeder Mensch!"