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Karriere-Lektionen

Folge 1

Veröffentlichung:
09.01.2026

2026 wird ein Jahr der Unternehmensnachfolge

Der demografische Wandel auf Inhaber- und Gesellschafterebene führt 2026 zu einer weiter steigenden Zahl von Unternehmensnachfolgen. Für erfahrene Führungskräfte ergeben sich daraus Chancen, zugleich steigen jedoch die Anforderungen an unternehmerische Kompetenz deutlich. Diese Karriere-Lektion ordnet ein, in welchen Branchen der Nachfolgedruck besonders hoch ist und warum nicht jede Führungskraft für eine solche Rolle geeignet ist.

Executive Summary – 3 Kernergebnisse

  • Steigende Nachfolgezahlen: Die Zahl der Unternehmensnachfolgen auf Top-Level bleibt 2026 hoch und steigt weiter an. Ursache ist vor allem das zunehmende Alter vieler Inhaberinnen und Inhaber, insbesondere im deutschen Mittelstand.
  • Besonders betroffene Branchen: Ein Schwerpunkt liegt bei unternehmensnahen Dienstleistungen wie Beratung, Finanz- und Versicherungsleistungen, Immobilien sowie technischen und wirtschaftlichen Services. Danach folgen das produzierende Gewerbe (u. a. Maschinenbau, Automotive-Zulieferer, Elektro- und Metallverarbeitung) sowie der Handel.
  • Unternehmerische Eignung als Engpass: Nicht jede erfahrene Führungskraft ist automatisch für eine Unternehmensnachfolge geeignet. Der Wechsel von einer spezialisierten Konzernrolle in eine unternehmerische Gesamtverantwortung erfordert Fähigkeiten, die über klassische Managementerfahrung hinausgehen.