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schriftliche bewerbungsunterlagen

Klares Angebot statt Phrasendrescherei
 

Bewerbungsunterlagen von Top-Führungskräften sind – in der überwiegenden Zahl zumindest – gut. Auch die Arbeitszeugnisse von Top-Führungskräften sind gut; sogar so gut (und so ähnlich), dass Arbeitszeugnissen schon fast keine Bedeutung mehr beigemessen wird.

Auch weiß sich jede Führungskraft in Vorstellungsgesprächen adäquat zu verhalten.

Wenn aber alle Top-Führungskräfte ähnlich gut sind, reicht es nicht, ebenfalls gut zu sein. Man muss besser sein als die anderen, denn ansonsten bleibt es dem Zufall überlassen, wer am Ende aufs Siegertreppchen steigen wird. Und die Zahl der Gelegenheiten, an einem solchen Wettkampf teilzunehmen, sind so gering, dass man sich keinen Fehlstart erlauben kann.

Daher gilt es, an jeder Optimierungsschraube zu schrauben.


Das anschreiben: Kommunikation auf Augenhöhe
  

Die richtige Zielperson gefunden zu haben, bedeutet nicht automatisch Erfolg, denn man muss auch den richtigen Ton finden. Nichts ist dazu weniger geeignet, als die bei der klassischen Bewerbung übliche Phrasendrescherei. Wer nicht auf Augenhöhe kommuniziert, verliert.

Das Anschreiben macht fast jedem Bewerber die meisten Probleme.
Der Grund: Dem Anschreiben wird in vielen Bewerbungsbüchern eine Schlüsselrolle zugeschrieben. Das ist Unsinn. Denn wenn die Voraussetzungen nicht stimmen, dann kann das Anschreiben noch so originell sein: Man wird trotzdem nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Wenn aber die Voraussetzungen gut sind, wird man sich mit den Unterlagen ausführlich befassen, auch wenn das Anschreiben nüchtern, sachlich und knapp ist. Wer sich besonderer Gags bedient oder das Anschreiben betont originell gestaltet, riskiert als „Spinner" aussortiert zu werden, selbst wenn die formalen Voraussetzungen gut sind.  

Im Anschreiben gilt es, eine klare Aussage zu machen, worin genau das eigene Angebot besteht. Sich als Generalist darzustellen, der eine breite Erfahrung mitbringt, und mit einer Mischung aus Hands-on-Mentalität, strategisch analytischem Denken, effektiver Arbeitsweise für nachhaltige Win-Win-Situationen und Erfolge sorgt und nun eine entsprechende Herausforderung sucht: Diese Art von Geschwafel sollten Sie Ihren Mitbewerbern überlassen.

Ersparen Sie dem leser plattitüden
 

Ebenso langweilig und nichtssagend sind Belehrungen und Plattitüden etwa von der Sorte: „Moderne Unternehmen brauchen im Zeichen der Globalisierung dynamische Teamplayer ..." oder „Angesichts der Herausforderungen der Digitalisierung wird es nötig sein …" etc. Spätestens wenn man dann einige Sätze später liest, dass sich der Bewerber als derjenige anpreist, der genau diesen Herausforderungen gewachsen ist, wird das Anschreiben zur Lachnummer.
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Man muss besser sein als die anderen, denn ansonsten bleibt es dem Zufall überlassen, wer am Ende aufs Siegertreppchen steigen wird.

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Auch derjenige, der glaubt, das Anschreiben wäre der Platz für schriftstellerische Entfaltung auf mehreren Seiten Prosatext, der irrt. Eine DIN A 4-Seite lang - in normaler Schriftgröße. Länger sollte ein Anschreiben nicht sein. Ausnahmen werden nur bei Bewerbern toleriert, deren Lebenslauf noch nicht besonders aussagefähig ist, also z. B. bei Berufseinsteigern und Ausbildungsplatz-Suchenden.

Im stil eines persönlichen briefes

Die Anschreiben, die wir für unsere Kunden erstellen, sind von der Form her bewusst im Stil eines persönlichen Briefes geschrieben und in einem „Zungenschlag", der dem Empfänger der Bewerbungsunterlagen entspricht. Während Berufseinsteiger und Manager im Mittleren Management gerne mit Anglizismen und „Sprüchen" um sich werfen, wird die Sprache – so zumindest unsere Erfahrung – mit zunehmender beruflicher „Flughöhe" zunehmend schlichter, einfacher und zugleich aussagekräftiger.

Der Lebenslauf

Wenn Sie im Anschreiben ein konkretes Angebot machen – und das sollten Sie – dann muss der Lebenslauf den Beweis liefern, dass Sie das, was Sie anbieten, bereits mehrfach erfolgreich getan haben. Klingt logisch und ist es auch! Bei der Gestaltung des eigenen Lebenslaufes scheint dieses Prinzip aber eher vergessen zu werden. Denn wie sonst ließe sich erklären, dass in Lebensläufen entweder die unterschiedlichen Aufgaben, Projekte, Erfolge wahllos und akzentlos aneinandergereiht werden oder vor allem die Dinge Erwähnung finden, die gerade nicht im Hinblick auf das, was man zukünftig tun will, relevant sind?!
Kurzum: Die zielgerichtete Ausrichtung Ihres CV auf die Zielfirmen und die jeweiligen Ansprechpartner trägt ebenfalls ganz wesentlich zum Erfolg bei. Deshalb übernehmen wir das Texten und Layouten von Anschreiben und Lebenslauf. Natürlich in enger Abstimmung mit Ihnen. Bei allem, was wir für Sie tun, haben Sie das letzte Wort und jederzeit volle Transparenz.  


Englischsprachige Unterlagen:
"A different language is a different vision of life"
 

Selbstverständlich werden die Unterlagen unserer Kunden auch ins Englische übersetzt. Dabei bedienen wir uns allerdings keines der gängigen Übersetzungsbüros. Der Grund: Es geht nicht nur darum, aus Deutsch Englisch zu machen. Die Anforderungen sind wesentlich komplexer. Zum einen muss der Übersetzer den deutschen Text verstehen und zwar sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Erst dann wird er in der Lage sein, diesen Text nicht nur ins Englische zu übersetzen, sondern in die englische Sprache zu „transformieren" - getreu dem bekannten Ausspruch: „A different language is a different vision of life."
Mit der Erstellung englischsprachiger Unterlagen betrauen wir ausschließlich Muttersprachler: John Dalbey und Rowan Sewell. Diese Mitarbeiter übersetzen seit vielen Jahren für uns bzw. unsere Kunden Anschreiben, Lebensläufe und ggf. auch Arbeitszeugnisse.

Einige grundsätzliche Hinweise im Hinblick auf englischsprachige Unterlagen haben wir Ihnen im Folgenden zusammengestellt.
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Einen hohen Stellenwert haben dabei in einem amerikanischen Lebenslauf die Resultate der bisherigen Berufstätigkeit, die "Accomplishments".

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das Englische Anschreiben: Persönlich statt neutral 

Ein sprachlich ausgefeiltes Bewerbungsschreiben auf Englisch zeigt dem Unternehmen nicht nur, dass man sich Mühe beim Erstellen des Textes gegeben hat, sondern auch, dass man Englisch so spricht, wie man es von einer Top-Führungskraft in der Regel erwartet: „Verhandlungssicher”. Man sollte sich daher auch an dieser Stelle keine Blößen geben!

Wie ein deutsches Bewerbungsschreiben soll auch der Cover Letter das Unternehmen von den Fähigkeiten und der Eignung des Bewerbers für die ausgeschriebene Position überzeugen. Auch der Aufbau ist ähnlich: In der Einleitung wird der Grund für die Kontaktaufnahme angegeben. Dann folgt der Hauptteil, in dem die für den Job relevanten Kompetenzen und Erfahrungen knapp und präzise dargestellt werden. Im Schlussteil macht man deutlich, dass man sehr an einem Gespräch interessiert ist. Hier besteht also noch einmal die Chance, Eigeninitiative und Motivation zu zeigen.

Im Hinblick auf den Sprachstil gilt: Während Bewerber hierzulande  besonders sachliche, unpersönliche Formulierungen bemühen und gerne den Nominalstil verwenden, ist es im anglofonen Sprachraum üblich, aktiver zu formulieren.

Work experience und die bedeutung der accomplishments 

Der wichtigste Teil des Lebenslaufes ist die „work experience". Sie beginnt stets mit der letzten Beschäftigung – also retrograd! Diese umgekehrt chronologische Reihenfolge setzt sich auch in Deutschland zunehmend durch.
Einen hohen Stellenwert haben dabei in einem amerikanischen Lebenslauf die Resultate der bisherigen Berufstätigkeit, die „Accomplishments". Diese beschreiben mit Aktionsverben und Zahlen möglichst konkret, was man  
erreicht, d.h. verkauft, organisiert, verbessert hat. Zu nennen sind vor allem Beispiele, die im Hinblick auf das Anforderungsprofil der angestrebten Stelle interessant sind. Das Unternehmen, bei dem man sich bewirbt, ist an den konkreten Ergebnissen der bisherigen Tätigkeiten interessiert. Es kommt darauf an, zu zeigen, wie erfolgreich man in den bisherigen Stellen war. Welche Probleme des Unternehmens hat man gelöst? Hat man Umsätze erhöht? Vorgegebene Ziele erreicht oder übertroffen?
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Eher retrograd als chronologisch!

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