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karrierekiller

„Man wartet, bis man gefragt wird!" Das Problem: Man wird nicht gefragt.

„Man wartet bis man gefragt wird. Ansonsten leiden Marktwert und Reputation.“ Vor allem Headhunter lieben solche Aussagen. Kein Wunder, könnte man meinen. Denn jeder Headhunter dürfte ein Interesse daran haben, dass interessante Bewerber für evtl. zukünftige Projekte nach wie vor zur Verfügung stehen. Um es noch deutlicher zu sagen: Was hat ein Headhunter davon, wenn ein interessanter Kandidat seinen zukünftigen Job durch eigene Bemühungen findet?

Viele Top-Kandidaten verlassen sich nur gar zu gerne auf eine solche Aussage. Denn zum einen ist die Vorstellung, dass man den Job auf dem „silbernen Tablett" serviert bekommt wesentlich angenehmer, als die Vorstellung, selbst etwas dafür tun zu müssen. Zum anderen schmeichelt einem diese Aussage doch sehr, denn man wusste es ja schon immer, dass man zu einem sehr begehrten Personenkreis zählt.

Würde Ihnen der Headhunter in schöner Regelmäßigkeit attraktive Angebote machen, bei denen Sie nur noch den Arbeitsvertrag unterschreiben müssten, würde gegen eine solche Aussage auch gar nichts sprechen. Die Realität stellt sich aber doch ganz anders dar.
Viele unserer Kunden, zu denen durchaus sehr bekannte Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft zählen, berichten uns regelmäßig, dass sie bei maximal 4 oder 5 Suchprozessen „zum Zuge" kommen bzw. vom Headhunter auf die Longlist gesetzt werden.
Die Zahl der Headhunteranfragen ist natürlich weitaus größer; in dieser Zählung berücksichtigt sind aber lediglich die wirklich passenden Prozesse. Headhunteranrufe, bei denen man sich selbst wundert, wieso man für diese Aufgabe überhaupt angefragt wird bzw. bei denen man dem Headhunter erst einmal erklären muss, wer man ist und was man so macht, sind in dieser Zählung nicht berücksichtigt.

Das Problem: Selbst, wenn man bei 4 – 5 Suchprozessen Berücksichtigung findet, bedeutet das noch lange nicht, dass man am Ende auch den Job bekommt. Dafür müsste es nämlich erst einmal gelingen, die vielen anderen Kandidaten, die ebenfalls vom Headhunter angesprochen und in den verschiedenen Gesprächsrunden präsentiert werden, aus dem Rennen zu werfen. Dass der Headhunter übrigens fast allen interessanten Kandidaten bis zum letzten Moment zu verstehen gibt, dass man ja als Bewerber „ganz oben auf der Liste" stehe und den Job schon so gut wie in der Tasche habe, ist Teil des Geschäfts.
Michael Bloomberg, ehemaliger New Yorker Bürgermeister, rechnete – wie er selbst gerne erzählt – nach Ende seines Bürgermeisteramtes fest damit, dass an ihn so viele attraktive Jobangebote herangetragen werden, dass er sich einfach nur noch den Besten aussuchen müsse. Aber – so Bloomberg: „Niemand hat angerufen". Bloomberg konnte in dieser Situation einfach in sein Medienunternehmen zurückkehren und sich dort wieder um das operative Geschäft kümmern. Derjenige, der nicht über solche Möglichkeiten verfügt, sollte unseres Erachtens sehr genau überlegen, ob er darauf wartet, bis er gefragt wird. Denn so viel steht fest: Je länger Sie raus aus dem „Geschäft" sind, umso geringer ist Ihr Marktwert.
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Die beste Möglichkeit, sich im Markt zu verbrennen besteht darin, seit mehreren Monaten im Markt zu sein und kein Arbeitsvertragsangebot zu generieren.

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Wir zählen Vorstandsvorsitzende großer börsennotierter Unternehmen zu unseren Kunden, die mehr als zwei Jahre warteten bzw. mit wenig passenden Beratungsprojekten diese Wartezeit zu überbrücken versuchten, bevor Sie sich mit unserer Hilfe einen neuen Job suchten.


Aus Angst, sich im Markt zu verbrennen, geht man in "Deckung!"

Aus unserer Sicht gibt es zwei Möglichkeiten, sich im Markt zu verbrennen. Die eine Möglichkeit besteht darin, sich für verschiedene Aufgaben ins Spiel zu bringen. Dem einen bieten Sie an, seine Supply Chain zu optimieren, dem anderen, Verantwortung als Technischer Geschäftsführer zu übernehmen. Dem Dritten bieten Sie an, generalistische und gerne auch vertriebliche Verantwortung zu übernehmen, dem Vierten sagen Sie lediglich, dass Sie eine neue Herausforderung suchen und er sich doch bitte einmal überlegen solle, was Sie für ihn tun könnten; Sie wären zu allem bereit und würden sich auch alles zutrauen.
Die zweite Möglichkeit, sich im Markt zu verbrennen besteht darin, seit mehreren Monaten im Markt zu sein und kein Arbeitsvertragsangebot zu generieren. Diejenigen, die bisher „große Stücke" auf Sie hielten, werden sich fragen, was wohl die Gründe dafür sein könnten. Sind Sie vielleicht doch nicht so gut oder gefragt, wie man das erwartet hätte? Oder gibt es Probleme (z.B. Burnout), die Sie daran hindern, einen neuen Job anzutreten?

Viele Bewerber beruhigen sich damit, dass sie es ja nicht eilig hätten, da sie „auf dem Papier" noch unter Vertrag seien. Auf der anderen Seite:
Entscheidend ist aus unserer Sicht weniger die Restlaufzeit des alten Arbeitsvertrages, sondern die Zeit der Freistellung. Und danach wird jeder professionelle Interviewer in einem Vorstellungsgespräch fragen.
Bewerber, die dazu übergehen, Lücken im Lebenslauf dadurch zu kaschieren, dass sie die Monatsangaben im Lebenslauf weglassen und nur noch die Jahreszahlen angeben, werden von vielen Unternehmen erst gar nicht mehr eingeladen. Möglicherweise hätte man für Lücken ja noch Verständnis. Dafür aber, dass sich ein Bewerber bereits im Vorfeld durch eine solche Darstellung als „großzügig" im Umgang mit den Realitäten (bzw. der Wahrheit) erweist oder aber schlichtweg den Leser der Unterlagen für so unerfahren hält, dass er diese List nicht durchschaut, hat niemand Verständnis oder Wohlwollen übrig.
Dass man sich im Markt aber dadurch verbrennt, dass man einen neuen Job sucht: Diese Sorge teilen wir ganz und gar nicht. Selbst für den Fall, dass sich zwei oder drei der Personen, die Sie mit unserer Hilfe angeschrieben haben, über Sie unterhalten und über Ihre Bewerbung austauschen: Was wäre so schlimm daran? Jeder, der etwas zu verkaufen hat, spricht mehrere potentielle Kunden an. Leidet damit seine Reputation? Zudem: Warum sollte man sich überhaupt über Sie austauschen?
Ruft der Aufsichtsratsvorsitzende von BMW wirklich seinen AR-Kollegen bei VW an und berichtet ihm, dass sich Herr XY bei ihm beworben und ihm angeboten habe, das China-Geschäft weiter auszubauen? In dem Fall, dass das Angebot für ihn interessant ist, wird er viel eher dafür sorgen, dass keiner seiner Mitbewerber von dieser interessanten Bewerbung erfährt, damit niemand ihm diesen Bewerber „vor der Nase wegschnappt".
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Dass man sich im Markt  dadurch verbrennt, dass man einen neuen Job sucht: Diese Sorge teilen wir ganz und gar nicht.

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Ist diese Bewerbung hingegen nicht interessant: Warum sollte er dann zum Telefonhörer greifen und sich durch Weitergabe vertraulicher Informationen rechtlich angreifbar machen?


Bewerbung auf Top-Level ist ein Verkaufs-Prozess

Warten Sie also nicht, bis sich ein Headhunter mit einem passenden Projekt bei Ihnen meldet. Warten Sie auch nicht, bis Ihr Netzwerk „aufwacht" oder sich eine passende Stellenanzeige findet. All das kann zwar eintreffen, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dies länger auf sich warten lässt als für Sie gut ist. Als freigestellter oder gekündigter Manager ergeht es Ihnen wie „leichtverderblicher" Ware. Ist das „Haltbarkeitsdatum" überschritten, geht die Nachfrage deutlich zurück. Jeder Monat zu viel mindert Ihre Reputation und damit Ihren Marktwert. Überlassen Sie es anderen, auf „Glückstreffer" zu warten oder sich in Bewerberschlangen hinten anzustellen.
Tun Sie, was jeder Verkäufer tut, der etwas verkaufen möchte: Gehen Sie (gemeinsam mit uns) direkt auf Ihren potentiellen Abnehmer zu – wenn Sie „Zwischenhändler einschalten", verzögert sich der Verkaufsprozess. Wenn Sie eine gestandene Führungskraft sind, benötigen Sie keinen „Zwischenhändler", um sich den Markt zu erschließen.

Auch ein Verkäufer kommt nicht zum Verkaufsabschluss, indem er seine Zeit mit anderen Verkäufern zubringt.
Nur der direkte Kontakt zum potentiellen Kunden sichert ihm systematischen und schnellen Erfolg. Es kann immer mal wieder auch Glückstreffer geben, aber die Karriere von schönen Zufällen abhängig zu machen, ist fahrlässig.
Wir bringen unsere Kunden in Kontakt mit potentiellen Unternehmen. Und zwar bereits 5 Wochen nach Beginn der Zusammenarbeit. Wir sind sehr diskret. Nicht nur bei Personen des öffentlichen Lebens oder Personen, die in börsennotierten Unternehmen tätig sind. Alles andere wäre höchst bedenklich und karrieregefährdend für Sie.
Nicht zielführend aus unserer Sicht und daher auch nicht Bestandteil unseres Angebotes ist es, Kunden mit umfangreichen psychologischen Testverfahren zu malträtieren oder sie mit zahlreichen Plaudereien bei Keksen und Kaffee „bei Laune" zu halten. Kamingespräche und ähnliche Networking-Veranstaltungen halten wir für pure Zeitverschwendung. Workshops gemeinsam mit anderen Bewerbern (Kunden) sind bei uns ein absolutes No-Go. Bei uns gibt es für Sie grundsätzlich nur individuelles, persönliches Intensivtraining.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserer Broschüre „Karrierekiller“, die Sie hier kostenfrei herunterladen können: